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  Coursing  
         
 

  Die auf fest installierten Rennbahnen stattfindenden Windhundrennen wurden in den letzten Jahren an Beliebtheit überflügelt von einer in Deutschland relativ neuen Windhundsportart: Dem Coursing.

Das Wort “Coursing” wurde vom amerikanischen Begriff “lure coursing” abgeleitet, der eine simulierte Jagd auf ein künstliches Objekt im freien Gelände bezeichnet. Wie auf der Rennbahn verfolgen die Windhunde im Coursing ein maschinell gezogenes Lockmittel. Der Unterschied zur Rennbahn besteht jedoch darin, daß nicht die Geschwindigkeit ausschlaggebend ist, sondern das Gesamtverhalten, das die Hunde bei der Jagd auf den “künstlichen Hasen” zeigen, der über zahlreiche Umlenkrollen gezogen wird und so das Hakenschlagen einer echten Beute simuliert.

Anders als beim Bahnrennen, bei dem pro Lauf bis zu sechs Hunde an den Start gehen, starten beim Coursing in jedem Lauf nur zwei Hunde. Das Verhalten der Hunde wird von mehreren Coursingrichtern bewertet. Die Windhundsportordnung des DWZRV sieht vor, dass die Richter die Hunde anhand der folgenden Kriterien bewerten: Jagdlust, Intelligenz, Geschicklichkeit, Kondition, Schnelligkeit. Pro Kriterium können die Richter bis maximal 6 Punkte vergeben. Bei manchen Coursings können jedoch auch abweichende Bewertungssysteme zur Anwendung kommen, so z. B. das zu Beginn der achtziger Jahre in Norddeutschland entwickelte sogenannte “Norddeutsche Punktesystem” für freie Coursings, oder das Wertungssystem der FCI-Coursingordnung.

Durch die umfassende Würdigung des Jagdverhaltens kommt das Coursing der ursprünglichen Verwendung der Windhunde erheblich näher als das Bahnrennen. Dies erklärt auch seine besondere Beliebtheit, die ihm in den vergangenen Jahren Zuwächse in der Teilnehmerzahl beschert hat, wie sie kein anderer Sektor des Windhundgeschehens im DWZRV aufzuweisen hat.